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Freitag, 26. Dezember 2025

The Greater Patagonian Trail - Sektion 6: Vulkanlandschaften und Kondore

By On Dezember 26, 2025


Die Sektion 6 des Greater Patagonian Trails gilt für viele als einer der spektakulärsten Abschnitte der gesamten Route - und ich kann mittlerweile absolut nachvollziehen, warum. Ich bin diesen Teil wieder gemeinsam mit dem deutschen Paar Kathrin und Matthias gewandert. 


Die beeindruckenden vulkanischen Landschaften schienen fast surreal. Wir kämpften uns durch jede Menge weißen Vulkansand. Daneben gab es schwarzes Vulkangestein in interessanten Formationen. In dieser Wüste aus Sand zogen sich Flüsse wie kleine Oasen mit einer unglaublichen Vegetation. Wir kamen an idyllischen Bergseen und an heißen Quellen vorbei. Wir sahen Dampf aus der Erde und zwischen Felsspalten hervorkommen, der stark nach Schwefel roch. Immer wieder öffneten sich beeindruckende Ausblicke auf umliegende Berge und auf den knapp 4.000 m hohen Vulkan Descabezado Grande. In dieser Sektion kam ich wirklich aus dem Staunen fast nicht mehr heraus. 

Ganz unkompliziert war das Ganze allerdings nicht. Es war ein ziemlicher bürokratischer Aufwand nötig. Wir brauchten zwei verschiedene Genehmigungen: eine für das Naturreservat Altos de Lircay und eine weitere, weil wir das Privatgrundstück von Don Victor durchquerten. Ich hatte riesiges Glück, denn Matthias kümmerte sich bereits im Vorhinein um all das.


Ein Teil der Sektion verläuft entlang des bekannten Condor Circuits. Da das Thema Permits in letzter Zeit immer komplizierter geworden ist, sahen wir eigentlich nur beim Eingang des Reservats ein paar Tageswanderer. In den darauffolgenden Tagen waren wir mitten in dieser beeindruckenden, fast unwirklichen Landschaft komplett allein unterwegs.


Im Hintergrund der Vulkan Descabezado Grande 

Freitag, 19. Dezember 2025

Am Freitagmorgen fuhren wir um 7:10 Uhr mit dem Bus von Talca nach Vilches Alto. Die Fahrt dauerte fast zwei Stunden und kostete 3.000 CLP (= 2,80 €). Gleich zu Beginn unserer Wanderung, beim Eingang des Naturreservats "Reserva Nacional Altos de Lircay", wurden wir von der CONAF kontrolliert. Die CONAF ist die staatliche Naturschutz- und Forstbehörde Chiles. Matthias hatte die notwendige Genehmigung für das Reservat für uns drei bereits online beantragt, Kostenpunkt 8.900 CLP. Die Mitarbeiter wollten genau wissen, welche Route wir gehen würden, welches Equipment wir dabei haben und wiesen uns an, sie anzurufen, sobald wir eine Woche später unser Ziel erreichen würden. Andernfalls würde wohl eine Suchaktion gestartet werden. Zusätzlich kontrollierten sie das Permit von Tamara für das Grundstück von Don Victor, das wir durchqueren mussten - Kostenpunkt: 25.000 CLP pro Person. Tamara hatte die CONAF offenbar schon informiert, dass wir kommen würden. Unser Gepäck wurde nicht weiter kontrolliert, vermutlich weil sie gleich sahen, dass wir sehr gut ausgerüstet waren - unsere riesigen Satellitentelefone waren bestimmt nicht zu übersehen. Die CONAF war sehr freundlich und transportierte sogar unsere Rucksäcke noch ein Stück über die unasphaltierte Straße. So konnten wir die ersten Kilometer ohne Gepäck laufen. Später folgte noch eine weitere Kontrolle, bei der wir unsere Reisepässe zeigen mussten und erneut nach unserer Route gefragt wurden.


Die Landschaft änderte sich ständig: am Anfang Wald, dann Wiesen mit grasenden Pferden und Kühen und später Ausblicke auf leicht schneebedeckte Berge und Vulkane mit weißem Sand. Der Boden wurde irgendwann extrem staubig. Gamaschen und Sonnenbrille (aufgrund des hellen Sands, der fast wie Schnee blendete) waren hier eindeutig von Vorteil. Nach 27 Kilometern und über 1.400 Höhenmetern fanden wir einen schönen Zeltplatz unter großen Bäumen an einem Fluss.


Die zwei Navigations-Profis (bzw ist eigentlich nur Matthias der wahre Profi 


Glücklich, den Pass erreicht zu haben 

Samstag, 20. Dezember 2025

Eigentlich wollten wir heute sehr früh starten, denn ab Mittag sollte Regen kommen. Tagwache war um 6 Uhr geplant. Leider hatte Kathrin eine sehr schlechte Nacht mit starken Magenproblemen und musste sich mehrmals übergeben. Deshalb ging es etwas später los.


Die Landschaft war wieder extrem eindrucksvoll. Der weiße Vulkansand war so hell wie Schnee und aus der Ferne kaum von Schneefeldern zu unterscheiden.


Die heutige Strecke war mit knapp 10 Kilometern zwar kurz, hatte aber rund 800 Höhenmeter. Als wir gegen Mittag am Bergsee Laguna de las Ánimas ankamen, zog es langsam zu. Trotzdem schafften wir es noch, bei den letzten Sonnenstrahlen eine Runde zu schwimmen. Später kreiste direkt über uns ein Kondor - ein unglaublich beeindruckender Moment. Der Andenkondor ist tatsächlich einer der größten flugfähigen Vögel der Welt. Er hat eine Flügelspannweite von über drei Metern und gilt in der Andenkultur als heiliger Vogel.



Gegen 14 Uhr wurde es sehr windig, bewölkt und ungemütlich. Ich verbrachte den Rest des Tages im Zelt mit Lesen, Kochen und Dösen. Die Windböen rüttelten immer wieder am Zelt, und der feine vulkanische Staub fand sogar durch das Mesh seinen Weg ins Innere. 



Mittlerweile habe ich auch mein absolutes Trekking-Lieblingsessen gefunden: Couscous mit Tomatensuppe, veganem Sojaprotein (ähnlich wie Hackfleisch) und am Schluss noch etwas Parmesan darüber. Davon ernähre ich mich aktuell so ziemlich jeden zweiten Abend.


Sonntag, 21. Dezember 2025

Dieser Tag war ziemlich gemütlich. Wir wanderten nur bis kurz hinter die Termas de Azufre, da wir nicht wussten, ob wir danach noch einen geeigneten Zeltplatz finden würden. Die vulkanischen Landschaften brachten uns weiterhin zum Staunen. Wir sahen Dampf zwischen den Felsen aufsteigen und es roch stark nach faulen Eiern (in dem Fall: Schwefel). 

Ein Baden in den heißen Quellen der Termas de  Azufre war leider nicht möglich, da zu wenig Wasser und alles voller Algen war. 


Schwefelhaltige Dämpfe kommen zwischen den Felsen hervor.

Mein Outfit lässt vermuten, dass es hier sehr kalt ist. Es dient jedoch vorwiegend dem Sonnenschutz, denn tagsüber sind die Temperaturen ziemlich warm und die Sonne unglaublich intensiv.

Etwa zwei Kilometer weiter fanden wir einen sehr schönen Zeltplatz. Da wir schon gegen 14 Uhr an ja ankamen, hatten wir noch genug Zeit zum Baden, Wäschewaschen und Entspannen.




Montag, 22. Dezember 2025

Auch dieser Tag bot wieder absolut atemberaubende Landschaften. Der weiße Vulkansand war bergab super – man konnte so richtig hinunter sliden. Bergauf war er dagegen ein bisschen mühsam. Zwischendurch querten wir einige kleine Schneefelder. 


Nun kamen wir auf das Grundstück von Don Victor, wofür wir die Genehmigung von seiner Tochter Tamara beantragen mussten. Sie gab uns sogar noch Hinweise dazu, wie man sich Don Victor gegenüber verhalten sollte. Er gilt nämlich als sehr streng und schickt Wanderer ohne Genehmigung normalerweise sofort zurück. Wir waren bereits super gespannt, ihn zu treffen. Doch leider war seine Hütte versperrt, er schien nicht da zu sein. Wir haben uns bereits ausgemalt, dass er dort oben in einem richtigen Palast leben würde, doch tatsächlich ist es eine simple Hütte mit Blechdach. Die Landschaft drumherum war dafür eine der schönsten, die ich jemals gesehen habe. 

Don Victors Land

Immer wieder hatten wir einen fantastischen Blick auf den Vulkan Descabezado Grande, der stolze 3.953 Meter hoch ist. Sein letzter großer Ausbruch war 1932 und veränderte die Landschaft weiträumig und ist bis heute an Ascheschichten sichtbar.


Am Abend fanden wir erneut einen schönen Zeltplatz direkt an einem Fluss.


Dienstag, 23. Dezember 2025

Wir dachten, es würde ein kurzer Tag werden, da wir es vermutlich nicht ganz bis zu unserem Endpunkt Los Álamos schaffen würden. Doch wir täuschten uns gewaltig. Wir schafften an diesem Tag über 30 Kilometer mit vielen Höhenmetern bergauf und bergab. Unser großes Glück war der Vulkansand beim Abstieg - dort konnten wir regelrecht hinunter rutschen. Man muss anmerken, dass wir zudem alle drei Trailrunner sind.



Die letzten Kilometer führten über eine Schotterstraße, was nach den Tagen in der Wildnis etwas ungewohnt war. Gegen 19 Uhr kamen wir schließlich ziemlich erschöpft in Los Álamos an. 


Dort gibt es nur sehr begrenzte Einkaufsmöglichkeiten, deshalb war klar, dass wir nach Talca mussten. Dorthin fährt allerdings nur einmal täglich ein Bus. Am 24. Dezember in der Früh fährt noch einer am 25. allerdings nicht mehr. Wir hatten also Riesenglück einen Tag früher angekommen zu sein als geplant. Nun mussten wir noch eine Unterkunft suchen. In einem Shop fanden wir schließlich eine Übernachtungsmöglichkeit - nachdem wir noch über den Preis verhandeln mussten. Der Besitzer verlangte nämlich anfangs eine ordentliche Summe für diese simple Unterkunft.  Am Ende einigten wir uns auf etwa die Hälfte des Betrages.  Wir waren super hungrig. Im Ort gibt es jedoch kein Restaurant und alles hat schon geschlossen wegen Weihnachten. 


Der Besitzer schenkte uns liebenswürdigerweise noch Brot, Käse, Tomaten und Kekse. Das fühlte sich nach den letzten Tagen wie ein kleines Festmahl an und wir machten uns völlig ausgehungert darüber her. 



Mittwoch, 24. Dezember 2025

Um 7:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Talca und kamen gegen 10 Uhr an. Nun trennten sich die Wege von mir und Kathrin und Matthias wieder. Ich checkte im Hostel 1760 ein - für etwas über 20 Euro bekam ich ein schönes, kleines Zimmer mit eigenem Bad, Pool, Garten und Gemeinschaftsküche. 


Ich musste dann gleich noch einkaufen gehen, denn am 25. Dezember ist in Chile absoluter Ausnahmezustand. An diesem Tag hat praktisch alles geschlossen, sogar manche Hostels und Hotels haben zu und Busse fahren nicht. Es war ziemlich viel los in der Stadt, alle schon in Feierlaune. Ich konnte alle meine Besorgungen machen und fand auch noch etwas um meinen kaputten Trekkingstock, bei dem die Spitze abgebrochen ist, zu reparieren. 



Donnerstag, 25. Dezember 2025

Talca wirkte heute wie eine tote Stadt. Nichts war los auf den Straßen, alle Läden waren geschlossen. Ich versuchte es an einer Tankstelle, aber sogar dort hatte der Minishop zu. Schlussendlich fand ich tatsächlich noch einen kleinen Fast Food Laden, der Hotdogs verkaufte. 


So sehr ich diese kurzen Erholungstage in den Orten auch genieße - mit gutem Essen, einem weichen Bett und etwas Komfort - so sehr freue ich mich mittlerweile schon wieder darauf, zurück auf den Trail zu gehen.


Morgen sollte es für mich nun weitergehen, diesmal wieder alleine. Die nächste Sektion wird mit rund 150 Kilometern sehr lang, und ich rechne mit etwa einer Woche.



GPT06 - Technische Details:

• Distanz: 107 km

• Höhenmeter: 5.131 m

• Dauer: 5 Tage



Eure Michi 




=> Hier findest du alle meine Fotos der 6. Sektion des GPT <=




Donnerstag, 18. Dezember 2025

The Greater Patagonian Trail - Sektion 4: Hitze, Höhenmeter und eine haarige Begegnung

By On Dezember 18, 2025


Sektion 4 (GPT04) des Greater Patagonian Trail war ziemlich kurz, dafür aber landschaftlich unglaublich schön. Kleine Bergseen, viele Bäche und super schöne Zeltplätze machten diesen Abschnitt zu etwas ganz Besonderem.


Ich bezwang diese Sektion gemeinsam mit Kathrin und Matthias, dem deutschen Paar, das ich in Agua Buena kennengelernt habe. 




Montag, 15. Dezember 2025

Am Montagmorgen trafen wir uns um 8:30 Uhr in San Fernando und fuhren gemeinsam mit einem Uber nach Las Peñas, unserem Startpunkt. Gleich zu Beginn führte der Weg über ein Privatgrundstück, wofür wir 6.000 CLP pro Person an den Besitzer bezahlen mussten. Die Hunde dort beschlossen, uns für einige Stunden zu begleiten. Wir hatten schon Sorge, dass sie nicht mehr zurück nach Hause finden.


Mein absolutes Tages-Highlight war eine große, haarige Tarantel, die völlig entspannt direkt vor uns über den Weg spazierte. 



Am Nachmittag erreichten wir einen traumhaften Zeltplatz an der Laguna Fría. Ganz so kalt wie der Name es besagt, war sie dann doch nicht, aber es war noch das eine oder andere kleine Schneefeld rundherum vorhanden. 


Da wir früh genug dort waren und die Sonne noch schien war klar, was als nächstes kommt: ab ins Wasser zum Schwimmen. 




Die intensiven Erholungstage in San Fernando haben sich wohl bezahlt gemacht, denn wir schafften heute tatsächlich 2000 Höhenmeter und 22 km - und das mit einem ziemlich schweren Rucksack. 


Dienstag, 16. Dezember 2025

Die Morgenstimmung an der Laguna Fría war super idyllisch: der ruhige See und die Berge, die sich im darin spiegelten. 



Der Tag verlief eher langsam und zäh, was vor allem an der extremen Hitze und dem ständigen steilen Auf und Ab lag. Dafür wurden wir immer wieder mit traumhaften Bächen belohnt.


Zu Mittag nutzten wir die Gelegenheit für eine Pause inklusive Baden im Fluss.



Am Abend fanden wir wieder einen perfekten Zeltplatz. Diesmal direkt an einem Fluss, der tief genug war, um noch einmal schwimmen zu gehen. 


Mittwoch, 17. Dezember 2025

Der letzte Wandertag dieser Sektion war kurz und entspannt. Es waren nur noch 7,5 Kilometer bis Los Queñes, und der Weg war sehr gut. Bereits gegen halb elf kamen wir im Ort an.



Der nächste Bus sollte allerdings erst um 14 Uhr fahren. Doch wir hatten Glück: Ein Schulbusfahrer nahm uns liebenswürdigerweise mit in den nächsten Ort (obwohl er das eigentlich nicht dürfte). Von dort aus kamen wir problemlos weiter nach Curicó und anschließend nach Talca.


In Talca ist nun ein Erholungstag angesagt. Mein Rucksack zeigt tatsächlich bereits erste Verschleißerscheinungen - der Hüftgurt ist eingerissen. Ich habe ihn nun also zum Reparieren gebracht. Hoffentlich hält das dann. Außerdem müssen wir natürlich wieder Lebensmittel für die nächste Sektion einkaufen, die vermutlich so um die sechs Tage dauern wird.



Nebenbei wird natürlich leckeres Essen genossen. Im Moment haben es mir vor allem die Kirschen angetan. Es ist nämlich gerade Kirschernte - und sie sind hier unglaublich günstig: man bekommt ein Kilo für unter einem Euro.


Morgen -  am Freitag - geht es weiter mit der Sektion 6. Die Sektion 5 werde ich leider überspringen müssen, da sie technisch sehr anspruchsvoll ist und schwierige Flussquerungen (wegen der Schneeschmelze) beinhaltet, bei denen ich mir alleine unsicher bin. Ich werde also gemeinsam mit Kathrin und Matthias in die Sektion 6 einsteigen.



GPT04 - Technische Details

45 km

2.619 Höhenmeter





=> Hier findest du alle meine Fotos der 4. Sektion des GPT <=









Samstag, 13. Dezember 2025

The Greater Patagonian Trail - Sektion 3: Von Schlangen über Taranteln bis hin zu Marihuana-Plantagen

By On Dezember 13, 2025

Die dritte Sektion des Greater Patagonian Trails (GPT03) war – wie schon die vorherige – wieder recht wild und fordernd. Ich kämpfte mich stundenlang durch dorniges Gebüsch, hatte eine riesige Tarantel vor dem Zelt, sah unzählige tote Kühe und scheiterte an einer Flussquerung, was mir einen zusätzlichen Wandertag bescherte. Zudem trat ich beinahe auf eine riesige Schlange, kletterte über zahllose Zäune und Tore - und stand dann irgendwann auch  noch mitten auf einer illegalen Marihuana-Plantage. 

Trotz alldem war die Landschaft einfach atemberaubend. Einsame Täler, unberührte Natur und immer wieder wunderschöne Flüsse, perfekt zum Abkühlen nach endlosen Stunden im Busch.


Samstag, 6. Dezember 2025

Kurz nachdem ich das Örtchen Coya verlassen hatte, bekam ich gleich einen ordentlichen Schreck. Ich wäre beinahe auf eine etwa 1,5 Meter lange Schlange getreten. Sie lag regungslos am Weg, weshalb ich zuerst dachte sie sei tot. Als ich versuchte, hinten an ihr vorbeizuschleichen, verschwand sie plötzlich blitzschnell im Gebüsch. 


Später traf ich auf vier Arrieros mit vollbepackten Pferden. Sie kamen gerade aus den Bergen zurück, wo sie nach dem Vieh gesehen hatten, und trauten ihren Augen kaum, eine Frau alleine auf dem Trail zu sehen. Wir plauderten ein bisschen. Außerdem beruhigten sie mich wegen meiner wachsenden Puma-Paranoia, die mir die Minenarbeiter in Coya eingepflanzt hatten. Laut den Cowboys sind Pumas hier extrem scheu und eher weiter oben in den Bergen unterwegs.

Mittags fand ich eine wunderschöne Badestelle am Fluss. Am Nachmittag musste ich über ein verschlossenes Tor klettern, was wieder einmal gar nicht so einfach war. Dahinter lag ein kleines Puesto, aber niemand war da. Vielleicht gehörte es den Arrieros. Ich stellte mein Zelt direkt neben dem Fluss auf und ging abends noch einmal schwimmen. 


Das Puesto

Sonntag, 7. Dezember 2025

Die ganze Nacht hatte es leicht geregnet, und am Vormittag wurde der Regen noch stärker. Ich blieb also bis Mittag im Zelt – zum Glück hatte ich mein Kindle dabei. Zwischendurch lauschte ich einfach den Geräuschen der Natur.

Um 13 Uhr konnte ich schließlich aufbrechen.  Es wurde ein mental schwieriger Tag. Das dichte Gestrüpp war zäh und die Orientierung mühsam. Da das Gebüsch teilweise höher als ich selbst war, bekam ich oft regelrecht Platzangst. Zu alldem fand ich lange keinen geeigneten Zeltplatz. Entweder lag irgendwo eine tote  Kuh herum, es war zu viel Gestrüpp oder zu steil. Außerdem hatte ich im Hinterkopf, dass irgendwo in der Nähe eine illegale Marihuana-Plantage sein sollte. Das Puma-Thema hat mich auch noch nicht ganz losgelassen. Wenn etwas passiert, wäre Hilfe Tagesmärsche entfernt. Zum Glück konnte ich mich irgendwann wieder etwas beruhigen. 

Erst gegen 20 Uhr fand ich endlich einen Zeltplatz. Sobald ich in meinen eigenen vier Wänden war, fühlte ich mich wieder sicherer. 

Montag, 8. Dezember 2025

Endlich wieder Sonnenschein! Das  Kämpfen durch das dichte Gestrüpp war heute ultra intensiv, zum Glück meist bergab. Ich ließ mich teilweise einfach in die Büsche fallen und wollte gar nicht daran denken wie viele Schlangen sich da tummeln könnten. Ich war komplett zerkratzt und musste ständig Dornen und Zweige aus Rucksack und Kleidung entfernen. Ich wusste ja bereits, dass irgendwo hier vor zwei Jahren eine illegale Marihuana-Plantage angelegt worden war. Trotzdem war ich ziemlich erstaunt als ich plötzlich mitten in den frisch gepflanzten, frisch gegossenen Pflanzen stand. Dann hörte ich auch noch Stimmen – vielleicht fünf Meter neben mir, irgendwo in einem Unterstand. Ich beschloss, mich so unauffällig wie möglich aus dem Staub zu machen, denn es ist sicher besser solch zwielichtigen Gestalten nicht unterzukommen. Die Erleichterung war riesig, als ich aus dem Ganzen endlich raus war. 

Irgendwo mitten in diesem Gestrüpp war die illegale Marihuana-Plantage

Von nun an gab es wieder sehr viele schöne Badestellen. Den grossen Río Claro schaffte ich aber leider nicht zu durchqueren. Ich campierte in der Nähe und badete abends in einem Zufluss. Vielleicht ist der Wasserspiegel morgens tiefer, da noch weniger Schmelzwasser ankommt. 


Dienstag, 9. Dezember 2025


Am Morgen versuchte ich erneut, den Río Claro zu queren – wieder ohne Erfolg. Die Strömung war extrem stark, das Wasser ging mir über die Hüfte, und mit schwerem Rucksack war das schlicht unmöglich.

Die Umgehungsroute bedeutete 18 zusätzliche Kilometer. Der erste Teil war extrem verwachsen. Nach etwa 15 Kilometern hatte ich Glück: Ein Einheimischer namens Javier nahm mich ein Stück im Jeep mit – auf einer unbefestigten Straße. Der erste Mensch seit Tagen, den ich traf. Er schenkte mir sogar noch etwas Süßes für unterwegs. Das hatte mir immerhin 3 Kilometer gespart. 

An an einem kleinen Bach wollte ich Wasser auffüllen, als mir ein grauenhafter Duft in die Nase stieg. Gleich daneben lag eine tote Kuh.  Auf das Wasser habe ich nun gerne verzichtet. Mein Zeltplatz am Abend war dafür wunderschön: eine Waldlichtung mit einer kleinen Wiese und großen Bäumen rundherum.

Mittwoch, 10. Dezember 2025

Es ging mir endlich wieder richtig gut. Es war ein wunderschöner Tag mit traumhaften Aussichten. Der spätere Abstieg hatte es allerdings in sich: dornig, Geröll, rutschig. Ich landete ein paar Mal unsanft auf dem Hintern. Einen Zeltplatz fand ich direkt an einem Fluss. Ich badete und wusch meine Wäsche, morgen würde ich nämlich wieder in ein Dorf kommen, da sollte ich schon nicht ganz so verdreckt daherkommen. 


Chilenische Edelweiss;)

Kurz bevor ich mich zur Nachtruhe legte, entdeckte ich eine riesige Tarantel direkt vor dem Zelt.


Donnerstag, 11. Dezember 2025

Heute hatte ich nur noch einen kurzen Weg vor mir. Gegen Mittag erreichte ich bereits das Dörfchen Agua Buena. Dort gab es nur zwei Unterkunftsmöglichkeiten: in einem nicht besonders tollen Restaurant oder in südteuren Cabañas (kleine Holzhütten). Die nette Besitzerin der Cabañas war jedoch so begeistert davon, dass ich zu Fuß angekommen bin, dass sie statt der ursprünglich angesetzten 100 Euro pro Nacht nur knapp 20 Euro verrechnete - ein absoluter Luxus. Die Hütte war sauber, gemütlich eingerichtet, es gab einen kleinen Pool eine Küche und einen Kräutergarten. 


Die überaus herzliche Besitzerin Therese hat mich  bereits mit einer innigen Umarmung empfangen und wollte mich dann auch gleich noch zum Essen einladen. Für mich ging es aber ins Dorfrestaurant. Dort traf ich nämlich Kathrin und Matthias, ein deutsches Paar, das ebenfalls auf dem Greater Patagonian Trail unterwegs ist. Die beiden waren mir die letzten Tage sozusagen immer auf der Spur. Sie hatten aber das Glück, dass ihnen die Flussquerung des Rio Claros gelang, da ihnen Arrieros mit Pferden zur Hilfe kamen. Wir tauschten uns ausgiebig aus – es war wirklich schön Gleichgesinnte zu treffen. Vielleicht werden wir die nächste Sektion sogar gemeinsam in Angriff nehmen. 


Freitag, 12. Dezember 2025


Am Freitag startete ich gemütlich in den Tag und verabschiedete mich von Therese – sie umarmte mich mehrmals herzlich. 


Für 1.000 chilenische Pesos (ca. 1 €) fuhr ich mit dem Bus nach San Fernando, um Lebensmittel und Campinggas zu kaufen. Leider ist fürs Wochenende schlechtes Wetter angesagt, weshalb meine Wanderung wohl erst am Montag weitergeht. 

Ich fand ein ein schönes Hostel im Zentrum: das Hostal Renoir. 35.000 Pesos pro Nacht – nicht unbedingt super billig, aber inklusive Frühstück, eigenem Bad und einer Atmosphäre wie in einem Museum - überall stehen antike Sammelstücke herum. Außerdem haben sie einen hübschen Garten im Innenhof. Die Stadt selbst ist dafür eher unspektakulär und nicht sonderlich schön.

Die Besitzer Mario und Elisabeth waren wieder einmal ausserordentlich herzlich. Ich durfte ihre Küche benutzen und bekam frisch gepflückte Kirschen geschenkt – es fühlte sich sofort wie ein kleines Zuhause an.




Den Rest des Tages liess ich es mir einfach nur gut gehen mit leckerem Essen, Kuchen, Kaffee, usw.

Samstag, 13. Dezember 2025

Mario überraschte mich am Morgen mit einem ausgiebigen Frühstück. Nun wird noch eingekauft für die nächste Sektion. Morgen Sonntag sind Regen und Gewitter angesagt, das heisst es geht definitiv erst am Montag weiter - vermutlich gemeinsam mit Kathrin und Matthias. 


GPT03 - Technische Details:
109,3 Kilometer
4.645 Höhenmeter



Eure Michi






=> Hier findest du alle meine Fotos der 3. Sektion des GPT <=












Freitag, 5. Dezember 2025

The Greater Patagonian Trail – Sektion 2: Von der Wildnis in die Kupfermine

By On Dezember 05, 2025


Die zweite Sektion des Greater Patagonian Trails (GPT) hatte es ordentlich in sich: viele Höhenmeter, steile Schneefelder und kleine Kraxeleien. Meine Blasen an den Füßen wurden immer mehr und brannten. Der Rücken schmerzte zeitweise vom schweren Rucksack. Die Einsamkeit der Anden, die unbarmherzige Sonne tagsüber und die eisige Kälte nachts stellten den Körper und auch den Geist auf eine harte Probe. Tagelang sah ich keine Menschenseele. 


Es waren Tage voller Schweiß, Staub und Dornenpfade, doch die Strapazen haben sich gelohnt: traumhafte, fast surreale Landschaften, unendlich viele Badestellen in wilden Gebirgsbächen und die schönsten Zeltplätze. 


Samstag, 29. November 2025

Nachdem ich mich in dem Kiosk gestärkt hatte, führte mich ein Weg entlang eines Flusses in das Naturreservat Coyanco. Am Ufer des Flusses zelteten ein paar Einheimische. Ich beschloss den Fluss zu durchqueren - das war gar nicht so einfach - denn auf der anderen Flussseite war kein Mensch. Ich fand einen perfekten Zeltplatz neben einem Kaktus. Zum Sonnenuntergang gab es noch ein Bad im warmen Fluss.



Sonntag, 30. November 2025

Der Weg heute war hart: Rossbremsen ohne Ende, Hitze  und Dornen. Die Blasen an den Füßen, die zunehmenden Rückenschmerzen und die klebrigen, juckenden Dornen an den Beinen sorgten für ein erstes kleines Tief. Am Pfad sah ich immer wieder Hufeisen-Spuren. Die einheimischen Viehhirten - "Arrieros" genannt - nutzen diese Wege nämlich um in die Berge zu reiten und nach den Rindern zu sehen, die dort den Sommer über sind.  

Mitten im Nirgendwo eine Gedenktafel an diesen Cowboy - R.I.P.

Spuren der Arrieros 

Von nun an sah ich keine anderen Wanderer mehr. Ich fand einen Zeltplatz inmitten vereinzelter Kühe, die jedoch wie von der Tarantel gestochen die Flucht ergriffen, als sie mich sahen. Es gab eine Feuerstelle und ein paar in Plastik eingewickelte Gegenstände am Baum - vermutlich ein Lagerplatz von den Arrieros. 


Montag, 1. Dezember 2025

Bis Mittag ist die Hitze noch erträglich. Danach suchte ich mir einen Schattenplatz neben einem kleinen Bach.   




Danach ging es weiter gnadenlos bergauf. Ich fand einen Zeltplatz auf 2.648 m Höhe. Die Nacht wurde eisig kalt.



Dienstag, 2. Dezember 2025

Der Aufstieg ging am nächsten Tag weiter bis auf 3.300 m. Ich bin immer wieder von der Route abgekommen und landete einmal in einer Situation, wo ich weder vor noch zurück kam. Das war mental sehr herausfordernd, da einem weit und breit niemand helfen kann und der schwere Rucksack solche Kraxeleien zu einem riskanten Unterfangen macht. Weiters kamen steile Schneefelder. Das erste und steilste konnte ich zum Glück umgehen.  Die anderen waren mehr oder weniger okay. Ich bemerkte, dass mein Appetit von Tag zu Tag größer wurde - ich hatte das Gefühl ich könnte die ganze Zeit nur essen.  Zum Glück hatte ich noch genug dabei.




Ich fand wieder einen tollen Zeltplatz an einem Bach, diesmal auf über 2.800 m. Wie ich später bemerkte, lag 50 m daneben eine tote Kuh. 



Mittwoch, 3. Dezember 2025

Diese Nacht war noch kälter. Raus aus dem Zelt ging es erst um 7:30 Uhr, als die ersten Sonnenstrahlen wärmten. Ein Bulle verfolgte mich eine Stunde lang, ich wurde schon fast ein bisschen panisch, doch irgendwann war er zum Glück weg.  



Von nun an ging es viele Höhenmeter bergab. Hinunter in die Hitze. Ich musste wieder einmal 5,5 Liter Wasser für die kommenden zwei Tage tragen, denn die Gegend war karg. Der Zeltplatz war diesmal nicht so der Hit: staubig, inmitten irgendwelcher Dornenbüsche. Seit Tagen hatte ich keinen Menschen gesehen, nur ein paar Wildhasen, Rinder, Echsen und diverse Insekten. Ich begann tatsächlich schon mit den Insekten zu sprechen. 

 


Donnerstag, 4. Dezember 2025

Heute musste ich das Gebiet einer Kupfermine durchqueren: El Teniente - die größte unterirdische Kupfermine der Welt. Nach etwa 2 km kam ich an einen Posten. Dort traf ich auf einen freundlichen Herrn, Domingo, der mir erklärte, dass die Durchquerung des Minengebietes streng verboten sei.  Es wäre viel zu gefährlich wegen des giftigen Staubes. Er rief mit seinem Funkgerät die Minenpolizei. Diese sollte mit ihrem Jeep kommen und mich zum Ausgang des Minengebietes eskortieren. Ich wartete etwa eine Stunde in dem Postenhäuschen, während Domingo mir massenweise kaltes Wasser schenkte. Er erzählte mir, dass bereits vor einem Jahr schon einmal vier Wanderer hier aufgetaucht wären. Aber eine Frau, die alleine die Berge überquerte hätte er noch nie erlebt. Er warnte mich zudem eindringlich vor den Pumas in den Bergen, die immer wieder Menschen angreifen würden.  Die Minenpolizei erschien mit erstaunlicher Freundlichkeit: Küsschen auf die Wange und ein Plastiksack voll mit Snacks für mich zur Stärkung. Sie entschuldigten sich für die Unannehmlichkeit mich hier heraus eskortieren zu müssen, aber es wäre zu meiner Sicherheit. Ihre Gastfreundschaft rührte mich fast zu Tränen. Eigentlich hätte ich mich ja entschuldigen müssen. Als ich ihnen erzählte, dass ich weiter in das Dorf Coya wandern möchte, wollten sie mich unbedingt dahin bringen. Ich hatte natürlich nichts dagegen, denn das sparte mir fast zwei Tagesetappen.  Sie riefen ihren Chef an, um sich die Erlaubnis zu holen. Der stimmte sofort zu, wollte mich aber vorher noch selber kennenlernen. Eine Frau, die allein und sieben Tage durch die Anden gezogen ist, hat auch er noch nie zuvor getroffen. Die netten Herren halfen mir sogar noch eine Unterkunft zu finden. Eine ältere Dame - Nina - hatte ein Zimmer für mich. Hier werde ich nun zwei Tage relaxen, Wäsche waschen und duschen. Und natürlich einkaufen für die nächste Etappe. Was für ein Luxus: Nachdem ich Tage in der Wildnis mit Blasen, Schnee, Hitze, Einsamkeit und Wasserknappheit verbracht hatte, endlich wieder was ordentliches zu essen, ein Bett und eine warme Dusche.



Also dann, ich melde mich wieder nach der 3. Sektion, die etwa 5 Tage dauert. Ich werde am Samstag starten, wobei der Wetterbericht nicht so rosig aussieht. Bei Regen könnten die Flussdurchquerungen zu riskant sein, was heißen könnte, dass ich große Umwege machen müsste. 




GPT02 - Technische Details:

89,95 Kilometer
4.381 Höhenmeter



Eure Michi 




=> Hier findest du alle meine Fotos der 2. Sektion des GPT <=







Samstag, 29. November 2025

The Greater Patagonian Trail – Sektion 1: Der Einstieg in die Wildnis

By On November 29, 2025


 

Ich habe beschlossen, für jede Sektion des Greater Patagonian Trails (GPT) einen eigenen Reisebericht zu schreiben. Gestartet habe ich mit der 1. Sektion - GPT01 - in Santiago de Chile.

Ich werde es auf keinen Fall bis Mitte März bis ans südliche Ende Patagoniens schaffen – aber das ist auch überhaupt nicht mein Ziel. Es soll vor allem um Genuss und Abenteuer gehen und kein Wettlauf gegen die Zeit sein oder ein Wettbewerb um Kilometer- oder Geschwindigkeitsrekorde.

Jan Dudeck, der Gründer des GPT, hat diesen in viele einzelne Sektionen unterteilt, beginnend bei Sektion 1 in Santiago de Chile und endend weit unten im am der südlichen Spitze Südamerikas. Eine Sektion bedeutet immer, dass man am Anfang und am Ende an eine Straße, ein Dorf oder irgendeinen Ausstiegspunkt gelangt. Das hilft bei der Planung, denn für jede Sektion muss man ausreichend Verpflegung dabeihaben. Manche dauern bis zu zwei Wochen, andere sind extrem kurz – wie meine erste, die nur rund eineinhalb Tage gedauert hat.

Mein erster Sonnenuntergang hoch über Santiago 

Freitag, 28. November 2025


Ich ließ mich von einem Uber-Taxi an meinen Ausgangspunkt am Stadtrand von Santiago bringen. Um kurz vor zehn startete ich dann das große Abenteuer. Ich war erstmal einfach glücklich endlich am Trail zu sein und raus aus der Stadt und den Menschenmassen zu kommen. Mit 5,5 Litern Wasser und Essen für sieben Tage wog mein Rucksack rund 22 Kilogramm. Bis morgen Mittag werde ich nämlich keine Wasserquellen finden. 

Der Tag begann gleich mit einem harten Einstieg: 1.800 Höhenmeter auf den Gipfel des Cerro Purgatorio. Hinunter ging es auf der anderen Seite, weglos und steil, einem Grat entlang. Es war sowieso schon eine kleine Kraxelei aber mit dem schweren Rucksackgewicht noch einmal deutlich fordernder.



Am Ende des Grates fand ich gegen 19 Uhr den perfekten Zeltplatz mit Blick hinab aus Santiago. Vor allem nachts, mit den Lichtern der Stadt, war es absolut traumhaft. 


Samstag, 29. November 2025


Den nächsten Morgen startete ich völlig stressfrei mit Kaffee und Porridge. Mein Rucksack war inzwischen deutlich leichter: nur noch ein halber Liter Wasser war übrigens , das heißt 5 kg weniger. 

Kurz nach Mittag erreichte ich einen Fluss. Der perfekte Platz für eine Badepause und um die Wasserreserven aufzufüllen. 


Ich erreichte ein Tal in der Nähe von San José de Maipo. Dort traf ich erstmals wieder auf Leute - einheimische Wandertouristen. Es gab sogar ein kleines Kiosk, wo ich mir Empanadas und eine Cola kaufte - Luxus pur!

Gegen 15 Uhr erreichte ich das Ende der ersten Sektion und es geht sogleich in Sektion 2 über, für die ich voraussichtlich 5 - 6 Tage brauchen werde. Mehr dazu im nächsten Blogpost.



GPT01 - Technische Details:

27,85 Kilometer
2.120 Höhenmeter





Eure Michi 



=> Hier findest du alle meine Fotos der 1. Sektion des GPT <=